Sportwissenschaftliche Beratung  Dr. Heinz Lünsch  www.Solutions-In-Sports.de SIS@Solutions-In-Sports.de

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Analyse der Körperzusammensetzung
Die Höhe des Körperfettanteils korreliert in zahlreichen Sportarten mit der Leistungsfähigkeit - abgesehen von der Tatsache, daß ein zu hoher Körperfettanteil gesundheitlich als bedenklich einzustufen ist, da dieser in engem Zusammenhang z.B. mit der Anfälligkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes steht.
Somit ist insbesondere für den Leistungssportler die Kenntnis um den Körperfettanteil ein wichtiges Element im Hinblick auf seine Trainings- und Nahrungssteuerung.

Zur Analyse des Körperfettanteils bieten sich verschiedene Meßverfahren an, die auch in der medizinischen Praxis Anwendung finden: z.B. Hautfalten-, Impedanz- und Infrarotmessung. Das hier zum Einsatz kommende Verfahren ist die Futrex-Messung, die mit Hilfe von nahem Infrarot die Höhe des Körperfettanteils mißt.

Zur Bestimmung von Übergewicht, Fettleibigkeit und Magersucht wird in der medizinischen Praxis überwiegend der BMI (Body-Mass-Index), auch als Quetelet-Index bezeichnet, angewandt. Der BMI wird errechnet aus dem Quotienten von Körpergewicht in Kilogramm dividiert durch die Körperlänge zum Quadrat, die in Metern angegeben wird.


BMI = Körpergewicht in kg : Körperlänge in m2

In der medizinischen Praxis wird der BMI häufig wie folgt klassifiziert: Ein Wert von:
< 20 kg/m2 repräsentiert Untergewicht
20-25 kg/m2 repräsentiert Normalgewicht
25-30 kg/m2 repräsentiert Übergewicht
> 30 kg/m2 repräsentiert Fettleibigkeit

In der Sportpraxis hat der BMI nur eingeschränkte Aussagekraft, da keine Differenzierung zwischen Fett- und Muskelmasse erfolgt. Daher ist der prozentuale Körperfettanteil für die Bedeutung sportlicher Leistungsfähigkeit von größerer Wichtigkeit.